Siemens Dialog
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05.08.2021, 11:08 Uhr

2. Betriebsräteversammlung von Mobility

Alles außer gewöhnlich

  • 30.11.2020
  • Operativ

In Berlin fand am 18./19. November die Betriebsräteversammlung von Siemens Mobility als Hybrid-Veranstaltung statt. Ein beherrschendes Thema war die eine Woche zuvor verkündete Absicht des Managements, die Business Unit ITS (Straßenverkehrstechnik) auszugliedern und anschließend zu de-konsolidieren.

Die Vorsitzenden des SMO-Gesamtbetriebsrates, Bettina Haller und Klaus Weber.

IG Metall vertreten durch Anatoli Klassen und Hagen Reimer.

Arbeitsdirektor und CEO Michael Peter war wegen häuslicher Quarantäne virtuell zugeschaltet um sich Fragen der Betriebsräte zu diesem und anderen Themen zu stellen sowie seinen Bericht der Firmenseite abzugeben. 

Damit war für reichlich Diskussions- und Gesprächsstoff gesorgt, so dass der erste Tag durchgängig spannend blieb, zusätzlich gewürzt durch Beteiligungselemente per Teambits und ein Feuerwerk an kreativen Videos. Eine spontan anberaumte Selfie-Aktion mit Unterstützung der IG Metall machte parallel dazu unmissverständlich klar: Die ITS ist mehr als ein Geschäft, hinter ihr stehen rund 1.000 Kolleginnen und Kollegen.

Neben dem obligatorischen Bericht der GBR-Vorsitzenden Bettina Haller am zweiten Tag gab es Statements der GSBV und der GJAV; letztere betonte u.a., dass bei weitem noch nicht für alle „Remote-Lernenden“ die Ausstattung ein frustfreies Lernen ermöglicht.
 
Selbstverständlich war auch die IG Metall vor Ort und mit ihren Themen vertreten, dargestellt unter anderem durch Redebeiträge von Anatoli Klassen (Unternehmensbeauftragter Mobility) im internen und Hagen Reimer (Siemens Team-Leiter) im externen Teil.

Wichtige Schlagworte in den weiteren Diskussionsbeiträgen waren neben dem Rückblick auf die High- und Lowlights eines durch die Pandemie und deren Bewältigung geprägten Jahres u.a.:
•    Die bedenkliche Art und Weise, wie bisweilen die Zusammenarbeit mit BRs gelebt wird,
•    die Forderung nach einem Zukunftsfonds für die Mobility,
•    die bisher lediglich auf dem Papier abzuschätzenden Auswirkungen durch die stärkere Anbindung von zentralen Funktionsbereich der SMO an die Konzernmutter, 
•    die Forderung nach einer betrieblichen Gleichstellung von Studierenden ohne IHK-Abschluss,
•    die Debatte um das „New Normal Working Model“ mit seinen Risiken und Nebenwirkungen
•    und natürlich die zahlreichen Umorganisationen.

Was alle Beteiligten, die vor Ort unter vorbildlicher Einhaltung der Gesundheitsschutzmaßnahmen vermissten, war die unmittelbare Interaktion – Feedback, Beifall, Networking in den Pausen und bei der sonst üblichen Abendveranstaltung. Die Emojis, Smileys und Beiträge im Chat spiegelten dennoch klar wider: eine ausgesprochen gelungene Veranstaltung, Daumen hoch!

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