Siemens Dialog
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09.08.2022, 00:08 Uhr

SIS: Auf die Straße gegen die Restrukturierungspläne

  • 22.03.2010
  • Konzern

[update] Die am 18. März bekannt gegebenen Pläne des Siemens-Vorstands für Siemens IT Solutions and Services geben den bundesweiten Montagsaktivitäten in der kommenden Woche einen besonders starken Impuls. An allen Standorten sind verstärkte Anstrengungen geplant, um den Protest zu unterstreichen: Drei Viertel verschlankt ausgliedern, ein Viertel abbauen - das kann es wohl nicht sein.

Detaillierte Ankündigungen gibt es derzeit aus München Perlach und Berlin, aber auch in Fürth, Erlangen und Paderborn sind besondere Aktionen geplant.

München: "Schlag ins Gesicht"

In München bezeichnete Michael Leppek, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall, die Pläne für SIS als "ein Schlag in das Gesicht der Beschäftigten, die Zugeständnisse für einen sicheren Arbeitsplatz bei Siemens gemacht haben. Das Schlimmste: Es gibt kein Konzept für SIS." Unter der Überschrift "Gegen radikalen Stellenabbau auf die Straße" treffen sich die Perlacher daher am Montag (22. März) um 12 Uhr bei Siemens Perlach am Südeingang(U-Bahn-Station Neuperlach Süd). Nach einer Auftaktkundgebung dort ziehen sie um den Standort zum Haupteingang am Otto-Hahn-Ring. Dort wird auf der Abschlusskundgebung unter anderem der Erste Bevollmächtigte der IG Metall München, Horst Lischka sprechen. Zur Demonstration werden mehrere hundert TeilnehmerInnen erwartet. Als Ende ist ca. 13 Uhr geplant.

[update 22.3.] Fürth, Erlangen und Nürnberg: Verstärkter Protest

Große Unruhe herrscht naturgemäß auch im Großraum Nürnberg, der laut Siemens neben Paderborn und München die Hauptlast des Abbaus tragen soll. In Nürnberg, Erlangen und Fürth sind am Montag verstärkte Proteste geplant; in Erlangen etwa sammeln sich die Beschäftigten um 11 Uhr am Parkplatz Beethovenstraße und gehen dann gemeinsam über die Sieboldstraße und die Mozartstraße zurück zur Rundpforte vor dem Zentralgebäude ("Himbeerpalast") zur dortigen Abschlusskundgebung.

Berlin: Das Management hat seinen Job nicht gemacht

In Berlin sprach sich die örtliche IG Metall ebenfalls gesondert gegen die Restrukturierungspläne aus. "Der eigentliche Skandal ist, dass das Management immer noch kein tragfähiges Konzept für die SIS vorgelegt hat. Personalabbau und dauernde Restrukturierungen auf Kosten der Beschäftigten sind kein Konzept. Wir lehnen die Restrukturierungspläne entschieden ab und werden unsere Proteste in Berlin fortsetzen", erklärte kündigt Irene Schulz, zuständige Sekretärin der IG Metall Berlin. "Dieses Management hat bisher mit dem Zick-Zack-Kurs und den jetzigen Restrukturierungsplänen seinen wirklichen Job nicht gemacht", kritisierte Burkhard Schaper, der Betriebsratsvorsitzender der Region Ost. Am Montag werden die Berliner Beschäftigten daher vor dem Verwaltungsgebäude, ihren Montagsspaziergang fortsetzen und mit einer Kundgebung abschließen, um ihren Protest nochmals nachdrücklich zu unterstreichen.

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