Siemens Dialog
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26.11.2020, 04:11 Uhr

Zukunftsfonds-Antrag Nr. 1 in der nächsten Runde:

Digitalisierung bearbeiten

  • 23.10.2020
  • Operativ

Bei Siemens in Rastatt sollen die Beschäftigten auf die Veränderungen durch die Digitalisierung vorbereitet werden. An- und Ungelernte bekommen über den Zukunftsfonds neue Chancen. Am 2. November startet ein weiterer wichtiger Schritt des Qualifizierungsprogramms. Der Betriebsrat setzt sich dafür ein, dass auch ungelernte und angelernte Beschäftigte in der Arbeitswelt von morgen eine Chance auf Weiterbeschäftigung haben.

Die neuen "Auszubildenden" ...

... und die BR-Vorsitzende Alexandra Schlager.

8 Beschäftigte erhalten ab November 2020 die Möglichkeit, berufsbegleitend eine Ausbildung zum Mechatroniker zu machen. "28 Monate bei der Siemens Professional Education und Praxiseinsatz am Standort Rastatt stehen nun für die neuen „Auszubildenden“ an. Ein mutiger und couragierter Schritt für manche, denn bei vielen ist das Thema „Schulbankdrücken“ schon etwas länger her“, erläutert die Betriebsratsvorsitzende Alexandra Schlager.

Un- und angelernte Beschäftigte dürften im Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung nicht vergessen werden, so Schlager weiter: „Sie spielen eine wichtige Rolle in der kommenden Arbeitswelt. Durch die Digitalisierung werden sich die aktuellen Tätigkeitsfelder verändern. Einfache Tätigkeiten werden durch Maschinen und Roboter ersetzt und höherwertigere Tätigkeiten werden neu geschaffen.“

Der Betriebsrat in Rastatt wünscht den „Auszubildenden des Zukunftsfonds“ einen guten Start in die Ausbildung, viel Freude, Ausdauer und Engagement, schließt Schlager: „Bedanken möchten wir uns bei der Agentur für Arbeit, der SPE Karlsruhe und allen Mitwirkenden am Standort Rastatt, die dazu beigetragen haben, dieses Projekt zu ermöglichen.“


Siemens Rastatt mit ca. 680 Beschäftigten erhielt im Februar 2019 als erster Standort aus dem Zukunftsfonds der Siemens AG 840.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen von Beschäftigten. Ein gemeinsames Projekt des Betriebsrates und der Betriebsleitung haben dies ermöglicht. Ziel war es, Beschäftigte auf die kommende Veränderung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung und Automatisierung vorzubereiten.

Nur durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Betriebsleitung sowie der Ideen- und Gedankenaustausch auf Augenhöhe und die Akzeptanz bei den Beschäftigten haben ermöglicht, dass dieses Projekt ein voller Erfolg wurde. Dies zeigt auch eine bisherige Teilnahme von derzeit fast 70 Beschäftigten an Qualifizierungsmaßnahmen. Von „Master of Science, Digital Innovation and Business Transformation“ über „Techniker Datentechnik oder Automatisierung“ bis hin zu „Roboterschulungen“ ist vertreten.

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