Siemens Dialog
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20.06.2024, 03:06 Uhr

Druck gegen Studiengebühren

  • 17.01.2013
  • Allgemein

Dass Studenten nicht eben im Geld schwimmen, liegt in der Natur der Sache - wenn sich das Studium nicht von Verwandten oder einem Unternehmen finanzieren lässt. In zwei Bundesländern gibt es obendrein immer noch Studiengebühren, was die Chancen auf Bildung für viele stark verringert. Gesellschaftliche Bündnisse kämpfen jetzt für die Abschaffung.

In fast allen Ländern sind die zeitweilig geforderten Studiengebühren mittlerweile wieder abgeschafft - nur Bayern und Niedersachsen halten derzeit noch daran fest. Die IG Metall setzt sich gemeinsam mit anderen Gewerkschaften im Rahmen von Bündnissen mit anderen Organisationen dafür ein, endlich einen Schlussstrich unter die von Anfang an fragwürdigen Gebühren zu ziehen.

IG Metall mobilisiert gegen ungerechte Bildungschancen

In Bayern startet dazu am Donnerstag ein Volksbegehren. Bis zum 31. Januar müssen zehn Prozent der Menschen im Land, also rund 940.000, auf den Rathäusern ihrer Wohnorte sich dafür eintragen. Gelingt dies, muss der Landtag die entsprechenden Gesetze entweder selbst ändern, oder einen Volksentscheid dazu auf den Weg bringen. Die bayerische IG Metall ruft daher die Beschäftigten unter anderem mit einem Flugblatt (siehe Volksbegehren.pdf) und einer symbolischen <link http: www.igmetall-bayern.de volksbegehren-studiengebuehren _blank external-link-new-window>undefinedOnline-Unterschriftensammlung zur Eintragung für das Volksbegehren "Nein zu Studiengebühren" auf.

Bayerns IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler macht die Position der IG Metall klar: "Uns geht es um einen freien Zugang zur Bildung. Für die IG Metall ist dies ein fundamentaler Wert." Wechsler <link http: www.igmetall-bayern.de ansicht datum ig-metall-bayern-unterstuetzt-das-volksbegehren-studiengebuehren _blank external-link-new-window>undefinedkritisierte am Dienstag in München die offenkundige Minderung der Ausbildungschancen für Arbeitnehmerkinder und betonte einen weiteren Faktor: "Obendrein wird durch die Gebühren viel Potenzial ausgegrenzt, das gerade angesichts des Fachkräftemangels einen wichtigen Beitrag leisten kann."