Siemens Dialog
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14.04.2024, 20:04 Uhr

Europäische SEC-Konferenz fordert: Die Europa-Perspektiven von Siemens stärken und ausbauen

  • 20.11.2014
  • Allgemein

In europäisch regionalisierten Arbeitsgruppen haben die SEC-Vertreter aus 16 Ländern zu den Schwerpunktthemen „Wertschöpfung in Europa“, „Investitionen und Innovationen“ und „Arbeitnehmerbeteiligung“ diskutiert und dabei regionsspezifische Sichtweisen erörtert.

SEC-Konferenz 5. - 7. November 2014 in Valencia.

Gabor Kun (Ungarn) und Margherita Milite (Italien).

Trotz der besonderen Komplexität des Unternehmens Siemens - bei den Geschäftsfeldern und ebenso im europäischen Länderspektrum - können strategische Elemente für eine Siemens-Europa-Strategie benannt werden.

Einige Vorschläge aus der Debatte:

Investitionen steuern: Alle Investitionen, die nicht in Europa stattfinden, sollen vorab in jedem Einzelfall und für die Arbeitnehmervertreter nachvollziehbar begründet werden.

Perspektiven sichern: Länderspezifische Stärken in Forschung, Entwicklung und Produktion sollen mit einem Innovations- und Zukunftsprogramm systematisch weiter ausgebaut werden.

Synergien schaffen: Planvoller Aufbau von synergetisch arbeitenden Forschungs- und Produktionsnetzwerken entlang der Wertschöpfungskette in den europäischen Ländern.

Qualifikationen fördern: Investitionen in Qualifizierung und das Know-how der Beschäftigten müssen Vorrang vor den Ausgaben für externe Beratung und Expertenwissen von außen haben.

Das SEC-Mandat stärken: Das SEC sollte länderübergreifenden Arbeitsgruppen in bestimmten Fällen ein Mandat zur Verhandlung mit dem Management erteilen.


Der vollständige Arbeitsgruppen-Bericht kann über obenstehenden Link als PDF heruntergeladen werden.