Siemens Dialog
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15.04.2024, 18:04 Uhr

Hausgeist: Visionen nur schwer zu sehen

  • 14.07.2014
  • Operativ

Der neue "Hausgeist", Betriebszeitung bei Erlangen G, sucht mit mäßigem Erfolg nach der "Vision 2020" des Siemens-Managements. Leichter zu finden - zuletzt beim Aktionstag "OneSiemens. Aber mit allen." - und deutlich nachvollziehbarer hingegen ist der Arbeitnehmeransatz Siemens 2020.

Kritisch ist die Reaktion auf die schwer zu findenden Visionen vom Wittelsbacherplatz im Leitartikel des neuen "Hausgeist": "Das aufkeimende Vertrauen in die wohlklingenden Worte ist der Skepsis gegenüber den angekündigten Umbauplänen und deren Folgen für die Arbeitsplätze gewichen," konstatiert die Betriebsratsvorsitzende Sigrid Heitkamp.

Tatsächlich gibt es auch uns gerade in Erlangen G einigen Grund für Skepsis: Die Auflösung zahlreicher Sektoren und Optimierung der Zentralfunktionen wird auf die eine oder andere Art rund 2.300 Beschäftgite betreffen, weitere rund 650 fragen sich, was die Zukunft von Industry MT in einem Joint Venture mit Misubishi HI bringen wird, etwa 3.100 bei Mobility schließlich sind zwar dem Alstom-Deal entgangen, sehen sich aber nun mit vagen Vorstellungen eines "europäischen Champions" konfrontiert. Das alles ist wenig geeignet, die versprochene Ruhe im Unternehmen einkehren zu lassen, denn: "Angst ist ein schlechter Nährboden."

Weitere Themen im neuen "Hausgeist": Unruhige Zeiten auch für Beschäftigte mit Behinderung; Was ist eigentlich Radolfzell 2?; Rahmenbedingungen für die Neustrukturierung der Siemens AG und Ihre Fragen an Herrn Kaeser.


Der neue "Hausgeist" ist wie immer als PDF auf unserer <link _top internal-link>Download-Seite zu haben.