Siemens Dialog
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23.05.2022, 16:05 Uhr

Zur Sache, Mister Siemens

  • 28.01.2014
  • Allgemein

- unter diesem Titel stand Joe Kaeser vor einer Woche der "Münchner Runde" im Bayerischen Fernsehen Rede und Antwort. So zufrieden wie der Kamera kann er auch der Hauptversammlung in der Münchner Olympiahalle entgegentreten: Die Erwartungen für das erste Quartal 2014 wurden erfüllt oder übertroffen.

Gut gelaunt und selbstsicher: Joe Kaeser als Ein-Mann-Runde am 21. Januar (Standbild: BR).

Steigender Gewinn ...

Den undefinedPresseinformationen vom 28. Januar zufolge kann sich das erste Quartal sehen lassen, wenngleich am sprunghaften Anstieg des operativen Gewinns auf solide 1,5 Milliarden Euro auch die routinierte Bilanzierung und entfallene Sonderbelastungen nicht ganz unschuldig sein dürften. Die AKtionäre in München werden es jedenfalls zufrieden zur Kenntnis nehmen: Das Ergebnis pro Aktie steigt von 1,42 auf 1,70 Euro.

... und Rekord beim Auftragsbestand

Der Auftragseingang wächst um zwölf Prozent auf einen Rekordstand von 102 Milliarden, der Umsatz sinkt nur leicht auf 17,3 Milliarden Euro. Kaeser fasste in der Pressekonferenz am Morgen zusammen: "Wir sind mit einem soliden Quartal in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wie erwartet hat uns dabei das wirtschaftliche Umfeld nicht geholfen." Auch "Siemens 2014" beziehungsweise seine laufende Umsetzung an den Standorten kam zur Sprache: "Wir konzentrieren uns weiterhin auf unser Produktivitätsprogramm für dieses Jahr und auf die Schritte, die wir mit Blick über 2014 hinaus ergreifen werden."

Es geht aufwärts für I&C

Im Vergleich der Sektoren konnte Kaeser besonders für Infrastructure & Cities gute Nachrichten verkünden. Der Auftragseingang stieg, gestützt vor allem auf einen saudischen Großauftrag für zwei fahrerlose U-Bahn-Linien, um 45 Prozent. Der Umsatz legte um vier Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu, das Ergebnis konnte sich sektorenübergreifend auf 330 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Das hebt naturgemäß auch die Marge kräftig an, sie liegt mit 7,6 Prozent ebenfalls über doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum (3,4%).

Abschied von der New Yorker Börse

Mit Blick auf aktien- und unternehmensrechtliche Aspekte sowie für die Finanzmärkte insgesamt relevant ist die Ankündigung, dass Siemens sich von New Yorker Börse zurückziehen und gleichzeitig die Berichtspflicht gegenüber der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission beenden will. Mit diesem Schritt will der Vorstand dem Verhalten der Investoren Rechnung tragen; Siemens-Aktien werden demnach vor allem in Deutschland und außerbörslich auf elektronischem Weg gehandelt. Außerdem wird dadurch die gesamte Finanzberichterstattung wesentlich verschlankt - natürlich ohne Kompromisse in Sachen Transparenz und Corporate Governance, wie CFO Ralf Thomas unterstrich.

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