Siemens Dialog
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30.05.2024, 02:05 Uhr

"Hoch produktiv"

  • 07.08.2008
  • Konzern

... nennt Bosch Siemens Hausgeräte-Chef Kurt-Ludwig Gutberlet die sieben deutschen Produktionsstandorte, in denen BSH "hochwertige und innovative Produkte" fertige. Wachstumsimpulse sieht er dennoch vor allem in China und Osteuropa, plant aber nach eigenem Bekunden keine Verlagerungen.

Im <link http: www.stuttgarter-nachrichten.de stn page _blank external-link-new-window>undefinedInterview mit den Stuttgarter Nachrichten erklärte er diese Woche, BSH habe rund 14.000 Beschäftigte in Deutschland, davon 12.000 in der Fertigung; das entspräche "ziemlich genau die Zahl der Mitarbeiter, die die BSH bei ihrer Gründung vor 40 Jahren auch schon hatte." Weltweit zählt das Unternehmen rund 40.000 Mitarbeiter, so dass rund 35 Prozent der Arbeit, aber nur 20 Prozent des Umsatzes in Deutschland anfalle - "das ist doch keine schlechte Relation".

Die deutschen Standorte stehen nach Einschätzung Gutberlets  "gut da und sind hoch produktiv." Nach Produktivitätssteigerungsprogrammen die, das sieht auch er ein, "schmerzhaft waren" sei man nun gut ausgelastet und keine Produktionsverlagerung geplant. Dazu trage auch die Entwicklung des Inlandmarktes bei, der sich trotz grundsätzlicher Sättigung noch positiv entwickle und in Westeuropa als "eher einer der besseren Märkte" gelte.

Negative Folgen der diversen Turbulenzen in und um Siemens sieht er nicht: "Keine. De facto ist es so, dass die Marke Siemens hervorragend läuft und sogar weitere Marktanteile gewinnt."