Siemens Dialog
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27.02.2020, 02:02 Uhr

Die Rhön bleibt standhaft

  • 31.03.2010
  • Operativ

"Wir sind noch nicht am Ziel - aber wir kommen vorwärts" - unter diesem Motto findet am Donnerstag vor Ostern eine weitere öffentliche Protestaktion zum geplanten Personalabbau bei Siemes in Bad Neustadt statt. Solidarität kommt auch aus anderen Siemens-Standorten.

Bad Neustadt

"Mit den betroffenen Beschäftigten und ihren<br>Bündnispartnern wird weiter zu rechnen sein."

"Kreativ und konstruktiv"

Zwei Monate nach Veröffentlichung der Abbaupläne des Siemens-Vorstandes besteht in der Region ein ungewöhnlich breites gesellschaftliches Bündnis unter Federführung der IG Metall. Das gemeinsame Ziel: Der Erhalt von Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen in der Region. Zahlreiche Aktionen haben die gemeinsamen Positionen und Forderungen bekannt gemacht und in der Öffentlichkeit verankert; jetzt will man Zwischenbilanz ziehen und die weiteren Schritte vorbereiten, die den Protest möglicherweise auch über die Region hinaus tragen werden. Fest steht in jedem Fall: "Wir werden weiter kreativ und konstruktiv bleiben", und "mit den betroffenen Beschäftigten und ihren Bündnispartnern wird weiter zu rechnen sein."

Kundgebung am 1. April um 14 Uhr

In diesem Sinne ruft die IG Metall Schweinfurt für Donnerstag, 1. April 2010, um 14 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Bad Neustadt auf. Die Beschäftigten des Werkes Brendlorenzen werden bereits um 13 Uhr 40 in einem Demonstrationszug zum Kundgebungsort ziehen. Dort werden mehrere Redner erwartet, darunter Matthias Jena, neu gewählter Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bayern, der sich vor wenigen Tagen bereits zusammen mit den Vorsitzenden aller 14 bayerischen DGB-Regionen der undefinedResolution "Siemensianer wehren sich – Die Rhön steht auf" angeschlossen hatte. Weitere Redner sind Landrat Thomas Habermann und der Betriebsratsvorsitzende Bernhard Omert.

Solidarische Unterstützung

Die IG Metall Schweinfurt rechnet mit rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Solidarische Unterstützung wird auch aus anderen Siemens-Betrieben erwartet; so haben sich unter anderem Beschäftigte von Siemens IT Solutions and Services aus der Region Fürth / Nürnberg angemeldet, die bekanntlich derzeit ebenfalls gegen zweifelhafte Pläne für die Zukunft ihres Unternehmens kämpfen.

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