Siemens Dialog
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23.05.2022, 17:05 Uhr

SIS: Nicht die Mitarbeiter sind das Problem

  • 30.03.2010
  • Konzern

Auch am Montag nach dem verstärkten bundesweiten Protest gegen die Pläne für Siemens IT Solutions and Services nahmen die gewohnten Montagsaktivitäten weiter ihren Lauf. Trotz Osterurlaub und meist trüben Wetters waren unter anderem in Frankfurt, Franken, Paderborn und Braunschweig protestierende SiemensianerInnen unterwegs.

Fürth

Protest trotz trüben Wetters: Fürth ...

Braunschweig

... und Braunschweig (Fotos zum Vergrößern anklicken)

Fürth und Nürnberg: "Wo leben die denn da oben?"

Trotz Regens, Resturlaubszeit und Osterferien gingen gut Kolleginnen und Kollegen in Fürth und Nürnberg auf die Straße, um ihrem Unmut Luft zu machen. Nach der Information über die Abbaupläne in einer Betriebsversammlung (siehe The same procedure as every year) am vergangenen Mittwoch sind Unverständnis und Empörung noch größer geworden. Nach Meinung der Beschäftigten hat das Management die Bodenhaftung vollständig verloren - einerseits sollen 2.000 Menschen abgebaut werden, andererseits werden Überstunden in erheblichem Umfang von ihnen verlangt, damit die Aufträge abgearbeitet werden können. Eine oft gestellte Frage zeigt das Unverständis: "Wo leben die denn da oben?"

Frankfurt: Nicht die Mitarbeiter sind das Problem!

In Frankfurt nutzten die IG Metall-Vertrauensleute ihre wöchentliche SIS-Informationsveranstaltung, um ihren Standpunkt auf einem Flyer zu verbreiten: "Die Pläne der Firmenleitung sind nicht hinnehmbar. Die 'alten Rezepte' (weniger Profit, daher weniger Personal) werden wieder angewendet, doch nicht die Mitarbeiter sind das Problem der SIS!!!"

Braunschweig: Schützenhilfe von den Belegschaftsaktionären

In Braunschweig wiesen die Veranstalter des 5. Montagsspaziergangs besonders auf die Schützenhilfe hin, mit der der undefinedVerein von Siemens-Belegschaftsaktionären den Widerstand gegen die SIS-Pläne unterstützt. Der Verein forderte soeben in einem offenen Brief an CEO Peter Löscher eine "Kehrtwende der Unternehmenspolitik". Er kritisiert unter anderem, man sei auf der letzten Hauptversammlung mit verharmlosenden und vagen Aussagen zum Personalabbau "hinters Licht geführt" worden.

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